Menschen, die unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörungen
erleben Tag für Tag eine Achterbahn der Gefühle und immer wieder
Zusände einer inneren Hochspannung. Diese können sie meist keinem
bestimmten Gefühl zuordnen. Um die Anspannung schnellst möglich zu
beenden, setzen sie selbstschädigende Verhaltensweisen ein, die
ihnen kurzfristig sehr helfen. Langfristig aber sind sie jedoch sehr
schädlich. Borderline-Betroffene leiden sehr unter ihrer Störung.
Weil ihre Gefühle so intensiv sind, weit mehr als bei gesunden
Menschen, wird diese Störung auch als emotional instabile
Persönlichkeitsstörung (borderline typ) bezeichnet.
Dabei kann es sich um Selbstverletzungen handeln, aber auch
impulsives potentiell selbstschädigendes Verhalten wie
beispielsweise Substanzmissbrauch oder Alkohol, 'Fressanfälle', zu
schnelles Fahren oder Geld ausgeben.
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist weit mehr als das und
nicht alle erfüllen alle Kriterien. Nicht alle Betroffenen fügen
sich selbst Verletzungen zu und auch nicht alle sind suchtkrank